Sonntag, 22. Januar 2017

Tipp: DFB Fußballmuseum

Habt ihr schon Pläne für den heutigen Tag oder das nächste Wochenende? Ich habe einen echt tollen Tipp für euch: Das DFB Fußballmuseum in Dortmund.

Wir hatten schon länger vor einmal dorthin zu fahren, da es ja bei uns quasi um die Ecke  ist. Letztes Wochenende haben wir uns dann die Kids geschnappt und sind los. Ich muss zugeben, dass ich an der Kasse schon ordentlich schlucken musste. Wir haben 48,- Euro bezahlt, wobei der LauseBengel noch freien Eintritt hatte, da er unter sechs ist. Ich weiß nicht, ob man bei Groupon oder so vielleicht einen Schnapp machen kann.

Allerdings war mir sehr schnell klar, warum der Eintritt so teuer ist. Die Ausstellung ist sehr aufwändig und multimedial gestaltet. Neben den obligatorischen Pokalen, gibt es allerhand zu entdecken. Die erste Etage der Ausstellung beginnt mit dem WM-Sieg 1954 und arbeitet sich dann bis zur WM 2014 vor. Dabei gibt es auch eine Abteilung für die Nationalmannschaft der DDR und ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Frauenfußballnationalmannschaft (was für ein Wort!).

Am Ende der ersten Etage gibt es ein 3D-Kino, was unsere Kinder echt super fanden. Dann geht es weiter mit allem, was zum Thema Fußball gehört. Bundesliga, Trainer, Stadion (wie viele Imbissverkäufer sind bei einem Spiel?) und Fans. Es gibt viel zu sehen, hören und erleben. Wir haben dann an diesem Punkt abgebrochen, weil wir da bereits 2,5 Stunden dort waren und vor allem der LauseBengel einfach keine Geduld mehr hatte. Er fand es spannend, aber mit vier Jahren war er eigentlich noch zu klein. Ich denke, dass wir ohne Kinder locker 3-4 Stunden dort hätten verbringen können.

Wir haben uns noch den Mannschaftsbus angesehen und haben das ein oder andere Spiel im Untergeschoss ausprobiert. Der LauseJunge war scharf auf Fifa17 auf der Playstation, aber dort fand eine Veranstaltung statt, so dass das nicht ging. Das war aber halb so wild, da wir das auch zuhause spielen können.
 

Ich finde, es hat sich wirklich gelohnt. Wir fanden es alle spannend, jeder auf seine Weise. Der LauseBengel fand es super, dass man auf so viele Knöpfe drücken konnte. Der LauseJunge hat viel ausprobiert, z.B. kann man das Tor des Jahres 1977 nachstellen, einen Fallrückzieher. Der LauseMann hatte Freude an den vielen medialen Installationen, während mich die geschichtlichen Teile interessiert haben, z.B. der Teil über Republikfluchten von Fußballprofis aus der DDR.

Es ist abwechslungsreich, kurzweilig und auswendig gemacht. Fazit: Es lohnt sich sehr, wenn man sich für Fußball interessiert. Für uns war es auf jeden Fall was.

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