Montag, 27. November 2017

Buchtipp: Sternenwinternacht

Für meinen Blog The Christmar Reading Challenge lese ich jedes Jahr zur Weihnachtszeit ausschließlich Weihnachtsschnulzen. Es ist gar nicht so leicht das passende zu finden, denn alles was der Markt an guter Literatur hergibt, habe ich anscheinend gelesen.

Dieses Jahr gab es eine Neuerscheinung (zumindest auf Deutsch) von Karen Swan: Sternenwinternacht.


Die Geschichte spielt in den verschneiten Bergen Kanadas, wo Meg mit ihrem Verlobten Mitch in einer einsamen Berghütte lebt. Als eines Tages ein Schneesturm über die Rockies fegt, gerät Meg in eine Notsituation und ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist das CB Funkgerät von Mitch. In ihrer Not dreht sie an Knöpfen und drückt auf Tasten und kann schließlich einen Notruf absetzen.

Der Norweger Jonas Solberg empfängt diesen Notruf und mobilisiert die Rettungstrupps. Mehr kann er nicht tun, aber die Meg geht ihm nicht mehr aus dem Kopf und so nimmt er Kontakt auf.

Das alles hört sich lapidar an, ist es aber absolut nicht. Auf über 600 Seiten schafft die Autorin es eine Spannungskurve aufrecht zu erhalten, wie das nur selten der Fall ist. Es ist auch keine von diesen typischen Schnulzen. Ganz im Gegenteil, es beginnt mit einer Katastrophe, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Überhaupt gibt es immer wieder Ereignisse und Wendungen, die der Leser absolut nicht voraus sehen kann. Das macht es so spannend. Und gleichzeitig habe ich schon lange nicht mehr mit einer Protagonistin so mitgefühlt. Es hat mich absolut gefesselt, von der ersten Seite an.

Wenn ihr also noch auf der Suche nach einer Lektüre für die dunklen Tage seid, oder ihr noch ein schönes Geschenk sucht, schlagt zu. Absolute Kaufempfehlung!


Sonntag, 22. Oktober 2017

SonntagsSong

Hey, ihr Lieben!

Ist das ein verregneter, grauer Sonntag heute? Iiihh, bäh! Da machen wir es uns doch mit einem guten Buch und einer Kanne Tee gemütlich und später geht's ins Kleinstadtkino. Da läuft nmlich heute das Sams.

Hier ist für euch erstmal der SonntagsSong. Viel Spaß damit und macht es euch schön!

Liebste Grüße, Sanna


Montag, 9. Oktober 2017

Unsere liebsten Herbstbücher

Ich liebe Bücher und deshalb kaufe ich auch für die Kinder gerne und viele Bücher. Mein Mann meint, ich übertreibe da, aber ich denke, dass man gar nicht genug Bücher haben kann.

Die Regale im Kinderzimmer sind also voll mit verschiedensten Büchern, aber mein besonderes Augenmerk liegt immer auf der Bücherkiste im Wohnzimmer. Diese Kiste wird immer nach Jahreszeiten oder Themen aktualisiert und ich möchte euch hier unsere liebsten Bücher für den Herbst vorstellen. Der kleine LauseJunge ist fünf, es sind also vorallem Bücher für diese Altersklasse.






Kürbis,Kürbis, überall ist ein sehr schönes Buch, das wir schon im dritten Jahr haben und das vorallem mit seinen tollen Bildern punktet. Der Text ist in Reimen verfasst, aber eher dürftig. Viel mehr Spaß macht es die Bilder zu entdecken. Das Buch ist sehr Halloween-lastig. Wer also von diesem neumodischen Brauch nichts hält, sollte hier nicht zugreifen. Für alle anderen ist es sehr ergiebig.

Entefest und Kartoffelfeuer ist eine Sammlung von Gedichten, Geschichten und Bastelideen. Ich finde es toll, denn es liefert viele Ideen für die bunte Jahreszeit. Der LauseJunge mag die Gedichte und ganz besonders das Ernte-ABC. Da gibt es so viel zu entdecken, was im Herbst geerntet werden kann und man lernt auch noch neue Obst- und Gemüsesorten kennen. Das Ganze ist liebevoll illustriert und sehr nett aufgemacht.

Der Maulwurf im Herbst ist fast schon out für meinen Jungen, trotzdem lesen wir es gerne. Ich denke, es ist eher was für Kinder um die drei, denn die Geschichte ist relativ einfach, aber sehr schön bebildert. Der Maulwurf geht halt immer, oder?

Was machen wir im Herbst? ist ein Buch aus der Wieso? Weshalb? Warum? Reihe. Wir mögen sie immer noch sehr gerne, auch wenn andere Kinder mit fünf da eventuell schon rausgewachsen sind. Hier findet man alles Wissenswerte zum Thema Herbst, von Bräuchen und Aktivitäten wird alles kindgerecht erklärt.

Der Herbst steht auf der LeiterD ist ein Bilderbuch über den Herbst, der als Maler dargestellt wird, der die Blätter bunt malt. Es ist in Reimform geschrieben und wohl eigentlich ein Lied, das als Noten auch hinten abgedruct ist. Ich kannte es nicht, habe es aber bei YouTube gefunden. ;-) Es ist eher ein klassisches Kinderbuch, gedeckte Farben und ruhige Bilder. Wir mögen es gerade deshalb sehr gerne.

In diesem Sinne...fröhliches Lesen! Liebste Grüße, Sanna

Samstag, 23. September 2017

Hallo Herbst!

Endlich ist sie da, meine liebste Jahreszeit! Natürlich habe ich da goldene Herbsttage vor Auge und nicht dieses nasskalte Mistwetter, aber trotzdem freue ich mich, dass der Herbst da ist. Ganz ehrlich, ich mag alle Jahreszeiten, aber den Herbst besonders gerne.

Wir haben das letzte Wochenende mit den Kindern in Paderborn und dem Teutoburger Wald verbracht und hatten richtig Glüc mit dem Wetter. Sonne und Wolken im Wechsel und der Regen kam erst fünf Minuten beor wir nach Hause fahren wollten. Perfektes Timing.

Am Samstag haben wir die Quax Hangar Tage am Paderborner Flughafen besucht. Dort wurden Oldtimerflugzeuge ausgestellt und auch vorgeführt. Außerdem gab es leckeres Essen und Mitmachaktionen für die Kinder. Danach haben wir in Paderborn direkt an der Paderquelle ein ordentliches Stück Mokka-Sahne-Torte gefuttert (Punkte? Welche Punkte???) und haben uns noch ein bisschen die Stadt angesehen. Wusstet ihr übrigens, dass die Pader der kürzeste Fluss Deutschland ist? So, wieder was gelernt.

Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück in den Teutoburger Wald aufgebrochen und haben das Hermannsdenkmal besucht. Wir waren vor drei Jahren schon einmal dort, an einem nebligen Tag im Oktober und haben damals nur die Füße vom Hermann gesehen, also sind wir nochmal hin. Uns war auch nicht klar, dass man das Denkmal besteigen konnte, meine Jungs sind dann aber hochgekraxelt.


Danach ging's zur Adlerwarte Berlebeck. Leider hatten wir nicht auf dem Schirm, dass es im Umkreis von drei Kilometern sowohl die Adlerwarte als auch einen Vogelpark gibt. Natürlich waren wir erstmal falsch. Wir haben es dann aber noch rechtzeitig zur Flugvorführung in der Adlerwarte geschafft. So toll sag ich euch! Da müsst ihr unbedingt mal hin, wenn ihr Kinder habt. Und so weit von uns ist es ja auch nicht. Wir sind von dort aus 1,5 Stunden nach Hause gefahren, das finde ich noch okay für einen Tagesausflug.

Wenn ihr schon dort seid, könnt ihr übrigens auch die Externsteine besuchen, die in unmittelbarer Nähe sind. Das alles schafft man locker an einem Tag und es lohnt sich sehr. Vielleicht wäre das ja was für ein goldenes Herbstwochenende. Der Teutoburger Wald sieht bestimmt spektakulär aus, wenn die Bäume bunt sind.

Habt eine tolle Woche! Liebste Grüße, Sanna

Sonntag, 27. August 2017

SonntagsSong

Für den SonntagsSong heute kommt nur eine Band infrage: Die Fantas. Gestern noch beim Open Air abgefeiert, das Lächeln noch im Gesicht, geht einfach nur das. Kommt gut in die neue Woche!


Unser Sommer







Wir hatten viele Pläne für den Sommer. Vieles haben wir gemacht, anderes nicht. Dafür aber haben wir tolle Sachen erlebt. Hier sind die Highlights.


  • Ich habe mir im Fischspa die Hornhaut abknabbern lassen.
  • Die Kinder haben mehr Eis gegessen, als jemals zuvor (vorallem im Urlaub).
  • Ich hatte die beste Ofenkartoffel meines Lebens.
  • Meine Jungs (auch der LauseBengel) sind Kart auf dem Nordseering gefahren
  • Wir haben lange Sonnentage im Strandkorb verbracht, Burgen gebaut, Krebse gefangen, Pommes gegessen.
  • Eine Grachtenfahrt mit dem Tretboot in Friedrichstadt gemacht (soooo schön!).
  • Jede Menge Sonnencreme verbraucht.
  • Stunden in der Phänomania verbracht.
  • Die Kinder haben mit Kaplasteinen die tollsten Kunstwerke gebaut, wir haben in Ruhe Kaffee getrunken und die Zweisamkeit genossen.
  • Der kleine Junge hat Fahrrad fahren gelernt.
  • Der große Junge hat erste Erfahrungen mit Stand-up Paddeln gemacht.
  • Und wurde beim Friseur von einer Wese in die Nase gestochen. 
  • Ich habe seit Jahren mal wieder eine Bikinifigur (und auch einen Bikini getragen!).
  • Ich habe es tatsächlich geschafft im Urlaub mal wieder mehrere Bücher zu lesen.
  • Spaghettieis in frischgebackener Eiswaffel schmeckt mega!
  • Beim Fanta4 Konzert gerockt.

Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12 im Juli

Man mache zwölf Fotos am zwölften eines Monats. Mehr dazu wie immer bei Caro. Hier kommt mein (All)Tag.

Hello. 


Mega Woche. Ausgefallen, ausgefallen, Unterricht, Unterricht, frei.


Spielen im Unterricht? Na klar!


Feierabend. Ab nach Hause.


Mittagessen.


Beste Freunde. Und an so einem verregneten Tag darf man auch mal den Nachmittag vor der Playstation verbringen.


Noch besser, wenn Mutti Lust hatte zu backen.


Außerdem sind diese Schönheiten heute angekommen.


Abends halb sieben in Deutschland. Hausfrauenpflichten.


So, jetzt geht's ab auf die Couch. Mit Tee...


...und Klümpchen.

Danke fürs Gucken.

P.S. Ja, nur elf Fotos. Bild Nummer drei ließ sich nicht hochladen. Ich hab's hundert Mal probiert.

Freitag, 7. Juli 2017

FreitagsFüller


1. Ferien im Sommer sind  das beste überhaupt .
2. Grillkäse und Geföügelbratwurst sind meine Favoriten auf dem Grill.
3.  Meine Bikinifigur lässt noch zu wünschen übrig.
4. Denk ich an Michael Jackson, summe ich Billy Jean.
5. Mein Lieblingsschmöker diesen Sommer sind die Boys of Summer Bücher von Kate Angell.
6.  Ein guter Kaffee ist die beste Art den Tag zu beginnen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen langen Abend auf der Terasse, morgen habe ich geplant, zum Kindergartensommerfest zu gehen und Sonntag möchte ich mit einem lieben Freund Geburtstag feiern!

Habt ein schönes Wochenende! Liebste Grüße, Sanna

Sonntag, 2. Juli 2017

SonntagsSong

Boah, man könnte meinen, es wäre Herbst. Wir waren heute morgen um halb neun schon im Leichtathletikstadion zum Vierkampf. Es war feucht, es war kalt, ich musste kurz den Kalender checken, ob auch wirklich Juli ist. Erfreulicherweise konnten wir einen dritten Platz und eine Urkunde verbuchen, also haben wir zumindest nicht umsonst gefroren.

Ich liefere euch trotzdem heute einen weiteren Sommersong, damit euch wenigstens von innen warm wird. Macht es euch schön!

Liebste Grüße, Sanna


Samstag, 1. Juli 2017

Rezept: Apfel-Haferflocken-Muffins

Wochenende und Regen. Da gehe ich doch gleich mal meiner liebsten Beschäftigung nach: Backen. Ich backe für mein Leben gerne. Leider esse ich auch für mein Leben gerne Gebäck jeglicher Art und da ich ja nun mit Weight Watchers erfolgreich einen gesünderen Lebensweg eingeschlagen habe, muss ich auch meine Art zu backen überdenken. Gesünder soll es sein, und nicht so hochkalorisch. Ach ja, und schmecken soll es auch noch.

Mein Gaumen hat sich mittlerweile an die gemäßigte Zuckerzufuhr gewöhnt. Vieles schmeckt mir heute zu süß, was ich vor einem halben Jahr noch regelrecht verschlungen habe. Heute habe ich mal dieses Rezept ausprobiert und finde es super. Und für alle, die auch Weight Watchers machen: ein Muffin hat nur 4 SmartPoints!


So geht's:

200ml Milch (ich nehme 1,5%)
1 Ei
65gr braunen Zucker
und 1 EL Sonnenblumenöl verrühren.

Dazu kommt

200gr Weizenmehl
60gr Haferflocken (ich nehme zarte, kernige gehen aber auch für mehr Biss)
und ein halbes Päckchen Backpulver.

Alles zu einem glatten Teig verrühren.

Ganz zum Schluss gebt ihr noch zwei geschälte Äpfel dazu, in kleinen Würfelchen. Nochmal unterheben und dann ab in 12 Muffinförmchen.

Bei 190 Grad ca. 20 Minuten backen.

Liebste Grüße, Sanna

P.S. Die Muffinförmchen sind von Woolworth. Ja, richtig gelesen. ;o)

Mittwoch, 28. Juni 2017

Einfach mal nichts tun

Es regnet. Mal mehr, mal weniger, aber eigentlich schon den ganzen Tag. Man könnte sich jetzt aufregen und über den Sommer in Deutschland meckern. Oder man nimmt es an und freut sich über einen Kuscheltag zuhause.

Genau so sieht es heute bei uns aus. Wir hängen zuhause rum, malen mit Wasserfarbe, spielen ein bisschen Playstation, lesen, reden. Freuen uns, dass wir zusammen sind und verdrücken jede Menge Obst und Kekse (und Kaffee). Es braucht nicht viel um glücklich zu sein, eigentlich brauchen wir nur uns.

Und was treibt ihr so?


Donnerstag, 22. Juni 2017

Sommer

Oh man, ist das heiß heute. Nein, nein. Ich will nicht meckern. Nur kurz stöhnen. Und dann geht's weiter mit ner Runde Uno auf der Terasse und jeder Menge Wassermelone. Mit Eiswürfeln in Sternchenform und Flutschfinger für alle. Macht es euch schön und genießt den Sommer!

Liebste Grüße, Sanna





Sonntag, 18. Juni 2017

SonntagsSong

Meine Pläne für heute:
  • In Ruhe auf der Terasse frühstücken.
  • Bloggen und einige Dinge am Mac erledigen. Überweisungen und so. Ätzend.
  • Ein ganzes Buch lesen.
  • Einige Kilometer auf meiner Hollywoodschaukel machen.
  • Mit lieben Freunden grillen.
  • Keine Weight Watchers Punkte zählen.
Außerdem gibt's wie versprochen wieder den SonntagsSong. Die nächsten Wochen mit meinen liebsten Sommersongs. Wenn ihr mögt, hinterlasst mir doch einen Kommentar, was eure liebsten Sommersongs sind. Was erinnert euch an den Geruch von Sonnencreme und an Sand zwischen den Zehen? Immer her damit.

Los geht's mit dem Sommersong aus dem letzten Jahr. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Riesenfan von Milow bin. Sollte mein Mann mich mal spontan verlassen, werde ich definitiv diesen wunderbaren Belgier heiraten. ;o) Meine Fanliebe ist grenzenlos. No summer without Milow. Viel Spaß damit.

Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 - Juni 2017

Man mache zwölf Fotos am Zwölften des Monats. Mehr dazu und alle Teilnehmer wie immer bei Caro.



Bäh. Montag.


 Pause ist immer gut.


 Boah, das Thema is sowas von langweilig.


Mittagsschlaf.


Meinen kleinen LauseBengel abgeholt.


Kleiner Snack für zwischendurch.


Hausfrauenpflichten.


Und täglich grüßt das Murmeltier.


Nachmittagsbeschäftigung.


Abendessen. Pak Choi mit Gambas in Currysauce. Yum.


Noch schnell einkaufen. Der LauseBengel durfte sich EINEN Joghurt ausuchen.


Okay, ich hatte fünf Teile auf dem Einkaufszettel. Von einem Föhn und einer Klobürste stand da nix drauf... ;o)

Danke fürs Gucken!



Dienstag, 6. Juni 2017

Die Sprache verloren

Wie kann es sein, dass ich drei Monate nichts gepostet habe?? Das wäre früher undenkbar gewesen. Fast jeden zweiten Tag gab es Updates. Ich hatte immer was zu sagen.

Und jetzt? Drei Monate Funkstille. Nix.

Ich habe oft daran gedacht zu bloggen, wusste aber einfach nicht worüber. Woran liegt's?


Es fühlt sich an, als hätte ich die Sprache verloren. Es ist ja nicht so, dass nichts passiert. Im Gegenteil. Unsere Tage sind mit Erlebnissen und Alltäglichem gefüllt, nur irgendwie fehlt mir die Struktur das Ganze auch aufs (virtuelle) Papier zu bringen. Wo fange ich an? Was ist lesenswert und warum gelingt es mir nicht mehr so wie früher, das alles auch interessant und flott zu formulieren?

Ich bin schnell dabei, das alles mit meiner Erkrankung zu erklären. Ist ja auch naheliegend. Ich bin wieder da, aber eben doch anders. Mehr bei mir und lange nicht so unbeschwert, wie ich es einmal war. Das heißt nicht, dass es mir nicht gut geht. Es heißt nur, dass ich Dinge gesehen und gehört habe, die mich verändert haben. Ich bin nachdenklicher, besonnener, aber auch glücklicher.

Zum anderen liegt es ganz klar an der Weiterentwicklung der mobilen Medien. Smartphones. Apps. Früher war das Bloggen mein Kanal. Hier hab ich alles geteilt, was ich für lohnenswert hielt. Heute geschieht das viel schneller und unkomplizierter per Instagram. Vieles, was ich früher gebloggt habe, habe ich heute innerhalb weniger Sekunden mobil geteilt.

Ein bisschen vermisse ich die gute alte Zeit. Den Moment am Abend, als ich meine kleine Digitalkamera angeschlossen habe um zu reflektieren und zu sortieren was der Tag so gebracht hat. Die Bildbearbeitung über Photobucket, die soooooo kompliziert war.

Nichtsdestotrotz möchte ich das Bloggen nicht aufgeben. Es hat mir in den letzten elf Jahren so viel Freude gemacht, dass ich (noch) daran festhalten werde. Ich habe mir vorgenommen, damit anzufangen, dass ich erstmal die alten Kategorien wieder aufleben lasse. Zwölf von Zwölf, Freitagsfüller, den Sonntagssong. Ein kleines Notizbuch liegt bereit um erste Ideen und Gedanken aufzunehmen, die dann (vielleicht) weiter verarbeitet werden.

Wohin der Weg mich führt, weiß ich nicht. Es wird sich wohl einiges verändern, was ja aber nicht schlecht sein muss.

Seid gespannt. Ich bin es.

Liebste Grüße, Sanna

Mittwoch, 1. März 2017

März!

Boah, Leute, es ist endlich März!! Da hab ich so lange drauf gewartet und obwohl es immer noch nass, grau und kalt ist macht das Datum was mit meiner inneren Einstellung.

Ich bin kein großer Fan vom Februar. Ehrlich gesagt finde ich, dass es der schlimmste Monat im ganzen Jahr ist. Im Januar schwingt noch so ein bisschen der Zauber und Glanz von Silvester und Weihnachten mit, vielleicht gibt es auch den ersten Schnee. Der Februar dagegen hat nichts von winterlichem Zauber. Und mit Karneval könnt ihr mich nicht hinterm Ofen vorlocken.

Doch jetzt ist März. Die Schneeglöckchen blühen schon länger, aber jetzt kommen auch die ersten Krokusse. Ich hab sogar auf den Verkehrsinseln schon Narzissen gesehen. Es ist noch keine satte, gelbe Pracht, aber vereinzelt blicken sie empor und kündigen an, worauf man so sehnlichst wartet: den Frühling.


Ich freue mich so auf die ersten Tage im Garten, meine Hollywoodschaukel und auf die Kirschblüten. Nichts macht mich so glücklich wie Kirschblüten im Frühling. Einfach herrlich. Und weil ich weiß, dass das alles jetzt bald passieren wird, wächst die Freude in mir. Ich fühle mich leichter und freier und ich bin so froh, dass ich jetzt den LauseBengel nicht mehr im Dunkeln in die Kita fahren muss.

Macht euch einen schönen Tag! Liebste Grüße, Sanna


Freitag, 17. Februar 2017

Juhu!

Die ersten zwei Wochen mit mehr Arbeitsstunden sind vergangen und so langsam bekommen wir einen Rythmus. Alle müssen mehr mit anpacken, was auch gut klappt. Und ich habe mal als erstes einen Fensterputzer engagiert, denn ich weiß wirklich nicht, wann ich das noch schaffen soll.

Hier bleibt jetzt öfter mal was liegen. Die Wäsche oder die Krümel, aber ich schaue großzügig darüber hinweg. Das ist übrigens etwas, das ich in der Therapie gelernt habe. Einfach mal Fünf gerade sein lassen. Nicht perfekt sein. Ich bin gut so wie ich bin. Ich muss nicht die Beste sein.

Heute passieren Dinge, die früher unmöglich gewesen wären. Maggi Tüten zum Beispiel. Wenn's schnell gehen muss. Oder ich keine Lust habe zu kochen. Neulich gab's Rittersuppe. Als Abendessen. Wäre vor meiner PPD nie passiert. Außerdem putze ich nur noch einmal am Tag das Waschbecken. Ja, das habe ich früher öfter gemacht. So fünf bis zehnmal am Tag. Geht's noch?!

Im Gegensatz zu früher haben sich auch meine Ansprüche an die Butterbrotdosen der Kinder sehr verändert. Bei uns gibt's ne Stulle. Fertig aus. Nix wird schön ausgestochen oder Gemüse geschnitzt. Meine Kinder interessiert es nicht. Die sind wie ich und futtern einfach drauflos. Manchmal, wenn ich gut drauf bin, packe ich noch ein paar Gummibärchen ein. Gemüse und Obst gibt es frisch in der Kita.

Das gleiche gilt für meinen Blog. Mir sind die Zahl der Besuche und Kommentare mittlerweile egal. Ich schreibe so wie und wer ich bin. In erster Linie für mich. Und dann für euch, und natürlich freue ich mich über Likes und Kommentare. Aber es ist nicht mehr so wichtig.

Und soll ich euch was sagen? Das alles ist eine Riesenerleichterung! Es nimmt unheimlich viel Druck raus. Aus dem Alltag und aus meinen Ansprüchen an mich selbst. Es tut gut, sich nicht mehr ständig zu vergleichen und mehr man selbst zu sein. Glücklicher und mit der Welt im Reinen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!

Freitag, 10. Februar 2017

Lehrerleben

Hey, ihr Lieben!

Lange nicht gesehen, was? Das liegt daran, dass mich der Alltag einfach im Griff hat und es auch manchmal einfach nix dolles zu berichten gibt.

Der LauseJunge hatte in den letzten zwei Wochen einen Grippevirus und dann fast direkt hinterher noch Magen-Darm. Super. Genau das, was man als berufstätige Mutter so braucht. Gott sei Dank sind wir mit Großeltern super versorgt, so dass ich im Endeffekt arbeiten gehen konnte, bzw. habe ich ja immer um 12.45 frei und am Dienstag haben der LauseMann und ich uns den Tag dann aufgeteilt. Er bis mittags, ich dann ab 13.00 Uhr den Krankendienst. So ging's irgendwie. Das alles außerdem in der ersten Wochen, in der ich vier Tage arbeiten musste.

Eigentlich war für meinen Kurs Team Teaching angedacht. Ich habe die Kursleitung und an zwei Tagen in der Wochen hatte ich eine zweite Lehrkraft in der Klasse. Ein pensionierter Philosophieprofessor. Das sagt schon alles. Mit dem Kopf in den Wolken, unorganisiert, veraltete Unterrichtsmethoden. Nach zwei Monaten war dann klar, dass der Mann einfach nicht mehr tragbar war. Und so mache ich nun den Kurs alleine. An vier Tagen die Woche. Mehr Arbeit für mich. Aber auch mehr Geld, wobei das natürlich nicht alles ist. Trotzdem ein Bonbon.


Die erste Woche war anstrengend und aufregend. Und hat unheimlich Spaß gemacht, denn ich muss nun nicht mehr ausbügeln was der Herr Professor verbockt hat. Dieses ganze Wirrwarr hat mich mit meinen Schülern unheimlich verbunden, was toll ist zu erleben.

Es erfordert ein bisschen mehr Organisation zuhause und mehr Mithilfe von allen. Das ist einfach so und wir werden da schon unseren Rhythmus finden. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich wieder in meinem Beruf arbeiten kann, den ich so sehr liebe.

Jetzt ist aber erstmal Wochenende. Macht es euch fein!

Liebste Grüße, Sanna

Sonntag, 22. Januar 2017

Tipp: DFB Fußballmuseum

Habt ihr schon Pläne für den heutigen Tag oder das nächste Wochenende? Ich habe einen echt tollen Tipp für euch: Das DFB Fußballmuseum in Dortmund.

Wir hatten schon länger vor einmal dorthin zu fahren, da es ja bei uns quasi um die Ecke  ist. Letztes Wochenende haben wir uns dann die Kids geschnappt und sind los. Ich muss zugeben, dass ich an der Kasse schon ordentlich schlucken musste. Wir haben 48,- Euro bezahlt, wobei der LauseBengel noch freien Eintritt hatte, da er unter sechs ist. Ich weiß nicht, ob man bei Groupon oder so vielleicht einen Schnapp machen kann.

Allerdings war mir sehr schnell klar, warum der Eintritt so teuer ist. Die Ausstellung ist sehr aufwändig und multimedial gestaltet. Neben den obligatorischen Pokalen, gibt es allerhand zu entdecken. Die erste Etage der Ausstellung beginnt mit dem WM-Sieg 1954 und arbeitet sich dann bis zur WM 2014 vor. Dabei gibt es auch eine Abteilung für die Nationalmannschaft der DDR und ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Frauenfußballnationalmannschaft (was für ein Wort!).

Am Ende der ersten Etage gibt es ein 3D-Kino, was unsere Kinder echt super fanden. Dann geht es weiter mit allem, was zum Thema Fußball gehört. Bundesliga, Trainer, Stadion (wie viele Imbissverkäufer sind bei einem Spiel?) und Fans. Es gibt viel zu sehen, hören und erleben. Wir haben dann an diesem Punkt abgebrochen, weil wir da bereits 2,5 Stunden dort waren und vor allem der LauseBengel einfach keine Geduld mehr hatte. Er fand es spannend, aber mit vier Jahren war er eigentlich noch zu klein. Ich denke, dass wir ohne Kinder locker 3-4 Stunden dort hätten verbringen können.

Wir haben uns noch den Mannschaftsbus angesehen und haben das ein oder andere Spiel im Untergeschoss ausprobiert. Der LauseJunge war scharf auf Fifa17 auf der Playstation, aber dort fand eine Veranstaltung statt, so dass das nicht ging. Das war aber halb so wild, da wir das auch zuhause spielen können.
 

Ich finde, es hat sich wirklich gelohnt. Wir fanden es alle spannend, jeder auf seine Weise. Der LauseBengel fand es super, dass man auf so viele Knöpfe drücken konnte. Der LauseJunge hat viel ausprobiert, z.B. kann man das Tor des Jahres 1977 nachstellen, einen Fallrückzieher. Der LauseMann hatte Freude an den vielen medialen Installationen, während mich die geschichtlichen Teile interessiert haben, z.B. der Teil über Republikfluchten von Fußballprofis aus der DDR.

Es ist abwechslungsreich, kurzweilig und auswendig gemacht. Fazit: Es lohnt sich sehr, wenn man sich für Fußball interessiert. Für uns war es auf jeden Fall was.

Samstag, 14. Januar 2017

Januar. Nass, kalt und grau. Bah! Die Wettervorhersage hat 20cm Schnee angesagt. Davon ist weit und breit nichts zu sehen. Der LauseBengel ist noch nie in seinem Leben Schlitten gefahren, das muss sich unbedingt ändern. Wir werden uns morgen mal Richtung Sauerland aufmachen.

Ansonsten läuft der Alltag und es tut uns allen gut wieder etwas mehr Struktur zu haben. Die erste Arbeitswoche ging wie im Flug vorbei und am Dienstag hatte ich zum ersten Mal wieder eine Prüfung und Lehrerkonferenz. Es war so toll meine alten Kollegen wieder zu sehen, zu ratschen und natürlich über den Job zu sprechen. Das hat mir so gefehlt. Ich hatte ja keine Ahnung wie sehr.


Wenn mir mal jemand vor vier Jahren gesagt hätte, dass es mir heute wieder so gut gehen würde, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Doch alles ist möglich! Wenn man daran glaubt und dafür kämpft. Man darf auch mal einen Hänger haben und die Hoffnung verlieren, das ist okay. Aber dann muss man sich wieder aufraffen und weitermachen. Wer sieben Mal fällt, muss acht Mal aufstehen. So ist das.

Glaubt an euch. An eure Träume und Zielen. Lasst euch nicht beirren und geht euren Weg. Vergesst dabei nicht zu lachen und zu tanzen, zu weinen und zu trauern. Das alles gehört zum Leben und macht es erst zu dem, was es ist.

Macht es euch schön! Liebste Grüße, Sanna