Mittwoch, 1. März 2017

März!

Boah, Leute, es ist endlich März!! Da hab ich so lange drauf gewartet und obwohl es immer noch nass, grau und kalt ist macht das Datum was mit meiner inneren Einstellung.

Ich bin kein großer Fan vom Februar. Ehrlich gesagt finde ich, dass es der schlimmste Monat im ganzen Jahr ist. Im Januar schwingt noch so ein bisschen der Zauber und Glanz von Silvester und Weihnachten mit, vielleicht gibt es auch den ersten Schnee. Der Februar dagegen hat nichts von winterlichem Zauber. Und mit Karneval könnt ihr mich nicht hinterm Ofen vorlocken.

Doch jetzt ist März. Die Schneeglöckchen blühen schon länger, aber jetzt kommen auch die ersten Krokusse. Ich hab sogar auf den Verkehrsinseln schon Narzissen gesehen. Es ist noch keine satte, gelbe Pracht, aber vereinzelt blicken sie empor und kündigen an, worauf man so sehnlichst wartet: den Frühling.


Ich freue mich so auf die ersten Tage im Garten, meine Hollywoodschaukel und auf die Kirschblüten. Nichts macht mich so glücklich wie Kirschblüten im Frühling. Einfach herrlich. Und weil ich weiß, dass das alles jetzt bald passieren wird, wächst die Freude in mir. Ich fühle mich leichter und freier und ich bin so froh, dass ich jetzt den LauseBengel nicht mehr im Dunkeln in die Kita fahren muss.

Macht euch einen schönen Tag! Liebste Grüße, Sanna


Freitag, 17. Februar 2017

Juhu!

Die ersten zwei Wochen mit mehr Arbeitsstunden sind vergangen und so langsam bekommen wir einen Rythmus. Alle müssen mehr mit anpacken, was auch gut klappt. Und ich habe mal als erstes einen Fensterputzer engagiert, denn ich weiß wirklich nicht, wann ich das noch schaffen soll.

Hier bleibt jetzt öfter mal was liegen. Die Wäsche oder die Krümel, aber ich schaue großzügig darüber hinweg. Das ist übrigens etwas, das ich in der Therapie gelernt habe. Einfach mal Fünf gerade sein lassen. Nicht perfekt sein. Ich bin gut so wie ich bin. Ich muss nicht die Beste sein.

Heute passieren Dinge, die früher unmöglich gewesen wären. Maggi Tüten zum Beispiel. Wenn's schnell gehen muss. Oder ich keine Lust habe zu kochen. Neulich gab's Rittersuppe. Als Abendessen. Wäre vor meiner PPD nie passiert. Außerdem putze ich nur noch einmal am Tag das Waschbecken. Ja, das habe ich früher öfter gemacht. So fünf bis zehnmal am Tag. Geht's noch?!

Im Gegensatz zu früher haben sich auch meine Ansprüche an die Butterbrotdosen der Kinder sehr verändert. Bei uns gibt's ne Stulle. Fertig aus. Nix wird schön ausgestochen oder Gemüse geschnitzt. Meine Kinder interessiert es nicht. Die sind wie ich und futtern einfach drauflos. Manchmal, wenn ich gut drauf bin, packe ich noch ein paar Gummibärchen ein. Gemüse und Obst gibt es frisch in der Kita.

Das gleiche gilt für meinen Blog. Mir sind die Zahl der Besuche und Kommentare mittlerweile egal. Ich schreibe so wie und wer ich bin. In erster Linie für mich. Und dann für euch, und natürlich freue ich mich über Likes und Kommentare. Aber es ist nicht mehr so wichtig.

Und soll ich euch was sagen? Das alles ist eine Riesenerleichterung! Es nimmt unheimlich viel Druck raus. Aus dem Alltag und aus meinen Ansprüchen an mich selbst. Es tut gut, sich nicht mehr ständig zu vergleichen und mehr man selbst zu sein. Glücklicher und mit der Welt im Reinen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!

Freitag, 10. Februar 2017

Lehrerleben

Hey, ihr Lieben!

Lange nicht gesehen, was? Das liegt daran, dass mich der Alltag einfach im Griff hat und es auch manchmal einfach nix dolles zu berichten gibt.

Der LauseJunge hatte in den letzten zwei Wochen einen Grippevirus und dann fast direkt hinterher noch Magen-Darm. Super. Genau das, was man als berufstätige Mutter so braucht. Gott sei Dank sind wir mit Großeltern super versorgt, so dass ich im Endeffekt arbeiten gehen konnte, bzw. habe ich ja immer um 12.45 frei und am Dienstag haben der LauseMann und ich uns den Tag dann aufgeteilt. Er bis mittags, ich dann ab 13.00 Uhr den Krankendienst. So ging's irgendwie. Das alles außerdem in der ersten Wochen, in der ich vier Tage arbeiten musste.

Eigentlich war für meinen Kurs Team Teaching angedacht. Ich habe die Kursleitung und an zwei Tagen in der Wochen hatte ich eine zweite Lehrkraft in der Klasse. Ein pensionierter Philosophieprofessor. Das sagt schon alles. Mit dem Kopf in den Wolken, unorganisiert, veraltete Unterrichtsmethoden. Nach zwei Monaten war dann klar, dass der Mann einfach nicht mehr tragbar war. Und so mache ich nun den Kurs alleine. An vier Tagen die Woche. Mehr Arbeit für mich. Aber auch mehr Geld, wobei das natürlich nicht alles ist. Trotzdem ein Bonbon.


Die erste Woche war anstrengend und aufregend. Und hat unheimlich Spaß gemacht, denn ich muss nun nicht mehr ausbügeln was der Herr Professor verbockt hat. Dieses ganze Wirrwarr hat mich mit meinen Schülern unheimlich verbunden, was toll ist zu erleben.

Es erfordert ein bisschen mehr Organisation zuhause und mehr Mithilfe von allen. Das ist einfach so und wir werden da schon unseren Rhythmus finden. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich wieder in meinem Beruf arbeiten kann, den ich so sehr liebe.

Jetzt ist aber erstmal Wochenende. Macht es euch fein!

Liebste Grüße, Sanna

Sonntag, 22. Januar 2017

Tipp: DFB Fußballmuseum

Habt ihr schon Pläne für den heutigen Tag oder das nächste Wochenende? Ich habe einen echt tollen Tipp für euch: Das DFB Fußballmuseum in Dortmund.

Wir hatten schon länger vor einmal dorthin zu fahren, da es ja bei uns quasi um die Ecke  ist. Letztes Wochenende haben wir uns dann die Kids geschnappt und sind los. Ich muss zugeben, dass ich an der Kasse schon ordentlich schlucken musste. Wir haben 48,- Euro bezahlt, wobei der LauseBengel noch freien Eintritt hatte, da er unter sechs ist. Ich weiß nicht, ob man bei Groupon oder so vielleicht einen Schnapp machen kann.

Allerdings war mir sehr schnell klar, warum der Eintritt so teuer ist. Die Ausstellung ist sehr aufwändig und multimedial gestaltet. Neben den obligatorischen Pokalen, gibt es allerhand zu entdecken. Die erste Etage der Ausstellung beginnt mit dem WM-Sieg 1954 und arbeitet sich dann bis zur WM 2014 vor. Dabei gibt es auch eine Abteilung für die Nationalmannschaft der DDR und ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Frauenfußballnationalmannschaft (was für ein Wort!).

Am Ende der ersten Etage gibt es ein 3D-Kino, was unsere Kinder echt super fanden. Dann geht es weiter mit allem, was zum Thema Fußball gehört. Bundesliga, Trainer, Stadion (wie viele Imbissverkäufer sind bei einem Spiel?) und Fans. Es gibt viel zu sehen, hören und erleben. Wir haben dann an diesem Punkt abgebrochen, weil wir da bereits 2,5 Stunden dort waren und vor allem der LauseBengel einfach keine Geduld mehr hatte. Er fand es spannend, aber mit vier Jahren war er eigentlich noch zu klein. Ich denke, dass wir ohne Kinder locker 3-4 Stunden dort hätten verbringen können.

Wir haben uns noch den Mannschaftsbus angesehen und haben das ein oder andere Spiel im Untergeschoss ausprobiert. Der LauseJunge war scharf auf Fifa17 auf der Playstation, aber dort fand eine Veranstaltung statt, so dass das nicht ging. Das war aber halb so wild, da wir das auch zuhause spielen können.
 

Ich finde, es hat sich wirklich gelohnt. Wir fanden es alle spannend, jeder auf seine Weise. Der LauseBengel fand es super, dass man auf so viele Knöpfe drücken konnte. Der LauseJunge hat viel ausprobiert, z.B. kann man das Tor des Jahres 1977 nachstellen, einen Fallrückzieher. Der LauseMann hatte Freude an den vielen medialen Installationen, während mich die geschichtlichen Teile interessiert haben, z.B. der Teil über Republikfluchten von Fußballprofis aus der DDR.

Es ist abwechslungsreich, kurzweilig und auswendig gemacht. Fazit: Es lohnt sich sehr, wenn man sich für Fußball interessiert. Für uns war es auf jeden Fall was.

Samstag, 14. Januar 2017

Januar. Nass, kalt und grau. Bah! Die Wettervorhersage hat 20cm Schnee angesagt. Davon ist weit und breit nichts zu sehen. Der LauseBengel ist noch nie in seinem Leben Schlitten gefahren, das muss sich unbedingt ändern. Wir werden uns morgen mal Richtung Sauerland aufmachen.

Ansonsten läuft der Alltag und es tut uns allen gut wieder etwas mehr Struktur zu haben. Die erste Arbeitswoche ging wie im Flug vorbei und am Dienstag hatte ich zum ersten Mal wieder eine Prüfung und Lehrerkonferenz. Es war so toll meine alten Kollegen wieder zu sehen, zu ratschen und natürlich über den Job zu sprechen. Das hat mir so gefehlt. Ich hatte ja keine Ahnung wie sehr.


Wenn mir mal jemand vor vier Jahren gesagt hätte, dass es mir heute wieder so gut gehen würde, ich hätte es nicht für möglich gehalten. Doch alles ist möglich! Wenn man daran glaubt und dafür kämpft. Man darf auch mal einen Hänger haben und die Hoffnung verlieren, das ist okay. Aber dann muss man sich wieder aufraffen und weitermachen. Wer sieben Mal fällt, muss acht Mal aufstehen. So ist das.

Glaubt an euch. An eure Träume und Zielen. Lasst euch nicht beirren und geht euren Weg. Vergesst dabei nicht zu lachen und zu tanzen, zu weinen und zu trauern. Das alles gehört zum Leben und macht es erst zu dem, was es ist.

Macht es euch schön! Liebste Grüße, Sanna

Freitag, 30. Dezember 2016

Zwischen den Jahren

Es ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Eine Zeit, in der die einen stöhnen, weil sie arbeiten müssen und die anderen einfach nur rumgammeln. In Jogginghose und mit verwuscheltem Pferdeschwanz. Es ist, ehrlich gesagt, eine Zeit, die ich nicht so besonders mag. Man lümmelt so rum und weiß nicht so richtig was mit sich anzufangen. Die Weihnachtsdeko muss verstaut werden und das Wohnzimmer von den Nadeln befreit werden. Hier im Hause LauseEngel müssen Berge von Wäsche bearbeitet werden, die über die Feiertage liegen geblieben sind. Um mal rauszukommen haben wir gestern die Kinder gepackt und sind in den Zoo gefahren, was uns allen gut getan hat.

Heute standen die ersten Vorbereitungen für Silvester an, worauf ich mich schon sehr freue. Zum ersten Mal seit Jahren haben wir Freunde zu Besuch und es wird bestimmt sehr nett.

Und dann?

Dann geht der Alltag wieder los. Arbeit, Haushalt, Kinder. Mir wird der Lichterglanz von Weihnachten fehlen und das Funkeln von Silvester. Der Januar ist erfahrungsgemäß grau und kalt, da hab ich erst Recht keine Lust drauf. Vom Februar mal ganz zu schweigen.

Der Jahresanfang ist meiner Meinung nach die dööfste Zeit im Jahr. Öde und grau und langweilig. Wir werden versuchen das beste daraus zu machen, aber wenn dann der Frühling kommt, werden wir uns umso mehr freuen. Ich kaufe jedenfalls nach Neujahr die ersten Hyazinthen.


Ich wünsche euch einen schönen Abend morgen und ein ganz tolles, neues Jahr 2017. Macht es euch schön. Tanzt, lacht und liebt.

Liebste Grüße, Sanna

Montag, 26. Dezember 2016

Weihnachten 2016

Es ist zwar erst der zweite Weihnachtstag, aber unsere komplette Weihnachtsgeko ist schon wieder ordentlich in Kisten im Keller verstaut. Der Baum hat gerieselt wie verrückt und musste weichen. Da hab ich gleich alles komplett abgebaut. Ich bin fertig mit Weihnachten. Jetzt kann Silvester kommen.


Wir hatten wundervolle Weihnachtstage. Haben unsere Familie gesehen, zuviel gegessen, zuviele Geschenke für die Kinder gekauft, gelacht, geweint, gefeiert. Es war toll.


Den Heiligabend haben wir mit einem Besuch im Familiengottesdienst eingeläutet, bei dem der LauseJunge den Josef gespielt hat. Danach sind wir zu meiner Schwägerin und ihrer Familie und haben dort gefühlte fünf Stunden Bescherung gemacht, bevor der Raclette Grill angeworfen und Essen für hundert Mann serviert wurde. Köstlich! Und schaut mal, welche schöne Tischdeko meine Schwägerin gezaubert hat.



Am ersten Feiertag haben wir ausgeschlafen, denn die Kinder waren ja mit ihren Spielsachen beschäftigt. Dann sind wir zum Mittagessen zu meinen Eltern, wo meine ganze Seite der Familie eingeladen war. Und wieder wurde geschlemmt und Geschenke ausgepackt und die Kinder waren glücklich.

Heute haben wir ein bisschen Ordnung gemacht und ansosten NICHTS. Die Kinder sind noch immer im Schlafanzug (und bleiben es auch bis morgen) und wir haben uns lediglich in Jogginghosen geschmissen. Nachmittags wurden die neuen Sachen bespielt und traditionell eine Packúng Merci gefuttert. Die gibt es bei uns nur am zweiten Weihnachtsfeiertag, jedes Jahr. Keine Ahnung warum und wie das angefangen hat, aber wir behalten das einfach mal bei.

Ich hoffe, ihr hattet ein ebenso schönes Weihnachtsfest wie wir. Genießt die Zeit zwischen den Jahren. Wenn ihr frei habt ( so wie ich), lasst die Seele baumeln, schaut mal einen schönen Film mit den Kindern, baut Lego und spielt Playmobil. Macht es euch schön!

Liebste Grüße, Sanna