Donnerstag, 22. Juni 2017

Sommer

Oh man, ist das heiß heute. Nein, nein. Ich will nicht meckern. Nur kurz stöhnen. Und dann geht's weiter mit ner Runde Uno auf der Terasse und jeder Menge Wassermelone. Mit Eiswürfeln in Sternchenform und Flutschfinger für alle. Macht es euch schön und genießt den Sommer!

Liebste Grüße, Sanna





Sonntag, 18. Juni 2017

SonntagsSong

Meine Pläne für heute:
  • In Ruhe auf der Terasse frühstücken.
  • Bloggen und einige Dinge am Mac erledigen. Überweisungen und so. Ätzend.
  • Ein ganzes Buch lesen.
  • Einige Kilometer auf meiner Hollywoodschaukel machen.
  • Mit lieben Freunden grillen.
  • Keine Weight Watchers Punkte zählen.
Außerdem gibt's wie versprochen wieder den SonntagsSong. Die nächsten Wochen mit meinen liebsten Sommersongs. Wenn ihr mögt, hinterlasst mir doch einen Kommentar, was eure liebsten Sommersongs sind. Was erinnert euch an den Geruch von Sonnencreme und an Sand zwischen den Zehen? Immer her damit.

Los geht's mit dem Sommersong aus dem letzten Jahr. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Riesenfan von Milow bin. Sollte mein Mann mich mal spontan verlassen, werde ich definitiv diesen wunderbaren Belgier heiraten. ;o) Meine Fanliebe ist grenzenlos. No summer without Milow. Viel Spaß damit.

Montag, 12. Juni 2017

12 von 12 - Juni 2017

Man mache zwölf Fotos am Zwölften des Monats. Mehr dazu und alle Teilnehmer wie immer bei Caro.



Bäh. Montag.


 Pause ist immer gut.


 Boah, das Thema is sowas von langweilig.


Mittagsschlaf.


Meinen kleinen LauseBengel abgeholt.


Kleiner Snack für zwischendurch.


Hausfrauenpflichten.


Und täglich grüßt das Murmeltier.


Nachmittagsbeschäftigung.


Abendessen. Pak Choi mit Gambas in Currysauce. Yum.


Noch schnell einkaufen. Der LauseBengel durfte sich EINEN Joghurt ausuchen.


Okay, ich hatte fünf Teile auf dem Einkaufszettel. Von einem Föhn und einer Klobürste stand da nix drauf... ;o)

Danke fürs Gucken!



Dienstag, 6. Juni 2017

Die Sprache verloren

Wie kann es sein, dass ich drei Monate nichts gepostet habe?? Das wäre früher undenkbar gewesen. Fast jeden zweiten Tag gab es Updates. Ich hatte immer was zu sagen.

Und jetzt? Drei Monate Funkstille. Nix.

Ich habe oft daran gedacht zu bloggen, wusste aber einfach nicht worüber. Woran liegt's?


Es fühlt sich an, als hätte ich die Sprache verloren. Es ist ja nicht so, dass nichts passiert. Im Gegenteil. Unsere Tage sind mit Erlebnissen und Alltäglichem gefüllt, nur irgendwie fehlt mir die Struktur das Ganze auch aufs (virtuelle) Papier zu bringen. Wo fange ich an? Was ist lesenswert und warum gelingt es mir nicht mehr so wie früher, das alles auch interessant und flott zu formulieren?

Ich bin schnell dabei, das alles mit meiner Erkrankung zu erklären. Ist ja auch naheliegend. Ich bin wieder da, aber eben doch anders. Mehr bei mir und lange nicht so unbeschwert, wie ich es einmal war. Das heißt nicht, dass es mir nicht gut geht. Es heißt nur, dass ich Dinge gesehen und gehört habe, die mich verändert haben. Ich bin nachdenklicher, besonnener, aber auch glücklicher.

Zum anderen liegt es ganz klar an der Weiterentwicklung der mobilen Medien. Smartphones. Apps. Früher war das Bloggen mein Kanal. Hier hab ich alles geteilt, was ich für lohnenswert hielt. Heute geschieht das viel schneller und unkomplizierter per Instagram. Vieles, was ich früher gebloggt habe, habe ich heute innerhalb weniger Sekunden mobil geteilt.

Ein bisschen vermisse ich die gute alte Zeit. Den Moment am Abend, als ich meine kleine Digitalkamera angeschlossen habe um zu reflektieren und zu sortieren was der Tag so gebracht hat. Die Bildbearbeitung über Photobucket, die soooooo kompliziert war.

Nichtsdestotrotz möchte ich das Bloggen nicht aufgeben. Es hat mir in den letzten elf Jahren so viel Freude gemacht, dass ich (noch) daran festhalten werde. Ich habe mir vorgenommen, damit anzufangen, dass ich erstmal die alten Kategorien wieder aufleben lasse. Zwölf von Zwölf, Freitagsfüller, den Sonntagssong. Ein kleines Notizbuch liegt bereit um erste Ideen und Gedanken aufzunehmen, die dann (vielleicht) weiter verarbeitet werden.

Wohin der Weg mich führt, weiß ich nicht. Es wird sich wohl einiges verändern, was ja aber nicht schlecht sein muss.

Seid gespannt. Ich bin es.

Liebste Grüße, Sanna

Mittwoch, 1. März 2017

März!

Boah, Leute, es ist endlich März!! Da hab ich so lange drauf gewartet und obwohl es immer noch nass, grau und kalt ist macht das Datum was mit meiner inneren Einstellung.

Ich bin kein großer Fan vom Februar. Ehrlich gesagt finde ich, dass es der schlimmste Monat im ganzen Jahr ist. Im Januar schwingt noch so ein bisschen der Zauber und Glanz von Silvester und Weihnachten mit, vielleicht gibt es auch den ersten Schnee. Der Februar dagegen hat nichts von winterlichem Zauber. Und mit Karneval könnt ihr mich nicht hinterm Ofen vorlocken.

Doch jetzt ist März. Die Schneeglöckchen blühen schon länger, aber jetzt kommen auch die ersten Krokusse. Ich hab sogar auf den Verkehrsinseln schon Narzissen gesehen. Es ist noch keine satte, gelbe Pracht, aber vereinzelt blicken sie empor und kündigen an, worauf man so sehnlichst wartet: den Frühling.


Ich freue mich so auf die ersten Tage im Garten, meine Hollywoodschaukel und auf die Kirschblüten. Nichts macht mich so glücklich wie Kirschblüten im Frühling. Einfach herrlich. Und weil ich weiß, dass das alles jetzt bald passieren wird, wächst die Freude in mir. Ich fühle mich leichter und freier und ich bin so froh, dass ich jetzt den LauseBengel nicht mehr im Dunkeln in die Kita fahren muss.

Macht euch einen schönen Tag! Liebste Grüße, Sanna


Freitag, 17. Februar 2017

Juhu!

Die ersten zwei Wochen mit mehr Arbeitsstunden sind vergangen und so langsam bekommen wir einen Rythmus. Alle müssen mehr mit anpacken, was auch gut klappt. Und ich habe mal als erstes einen Fensterputzer engagiert, denn ich weiß wirklich nicht, wann ich das noch schaffen soll.

Hier bleibt jetzt öfter mal was liegen. Die Wäsche oder die Krümel, aber ich schaue großzügig darüber hinweg. Das ist übrigens etwas, das ich in der Therapie gelernt habe. Einfach mal Fünf gerade sein lassen. Nicht perfekt sein. Ich bin gut so wie ich bin. Ich muss nicht die Beste sein.

Heute passieren Dinge, die früher unmöglich gewesen wären. Maggi Tüten zum Beispiel. Wenn's schnell gehen muss. Oder ich keine Lust habe zu kochen. Neulich gab's Rittersuppe. Als Abendessen. Wäre vor meiner PPD nie passiert. Außerdem putze ich nur noch einmal am Tag das Waschbecken. Ja, das habe ich früher öfter gemacht. So fünf bis zehnmal am Tag. Geht's noch?!

Im Gegensatz zu früher haben sich auch meine Ansprüche an die Butterbrotdosen der Kinder sehr verändert. Bei uns gibt's ne Stulle. Fertig aus. Nix wird schön ausgestochen oder Gemüse geschnitzt. Meine Kinder interessiert es nicht. Die sind wie ich und futtern einfach drauflos. Manchmal, wenn ich gut drauf bin, packe ich noch ein paar Gummibärchen ein. Gemüse und Obst gibt es frisch in der Kita.

Das gleiche gilt für meinen Blog. Mir sind die Zahl der Besuche und Kommentare mittlerweile egal. Ich schreibe so wie und wer ich bin. In erster Linie für mich. Und dann für euch, und natürlich freue ich mich über Likes und Kommentare. Aber es ist nicht mehr so wichtig.

Und soll ich euch was sagen? Das alles ist eine Riesenerleichterung! Es nimmt unheimlich viel Druck raus. Aus dem Alltag und aus meinen Ansprüchen an mich selbst. Es tut gut, sich nicht mehr ständig zu vergleichen und mehr man selbst zu sein. Glücklicher und mit der Welt im Reinen.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!

Freitag, 10. Februar 2017

Lehrerleben

Hey, ihr Lieben!

Lange nicht gesehen, was? Das liegt daran, dass mich der Alltag einfach im Griff hat und es auch manchmal einfach nix dolles zu berichten gibt.

Der LauseJunge hatte in den letzten zwei Wochen einen Grippevirus und dann fast direkt hinterher noch Magen-Darm. Super. Genau das, was man als berufstätige Mutter so braucht. Gott sei Dank sind wir mit Großeltern super versorgt, so dass ich im Endeffekt arbeiten gehen konnte, bzw. habe ich ja immer um 12.45 frei und am Dienstag haben der LauseMann und ich uns den Tag dann aufgeteilt. Er bis mittags, ich dann ab 13.00 Uhr den Krankendienst. So ging's irgendwie. Das alles außerdem in der ersten Wochen, in der ich vier Tage arbeiten musste.

Eigentlich war für meinen Kurs Team Teaching angedacht. Ich habe die Kursleitung und an zwei Tagen in der Wochen hatte ich eine zweite Lehrkraft in der Klasse. Ein pensionierter Philosophieprofessor. Das sagt schon alles. Mit dem Kopf in den Wolken, unorganisiert, veraltete Unterrichtsmethoden. Nach zwei Monaten war dann klar, dass der Mann einfach nicht mehr tragbar war. Und so mache ich nun den Kurs alleine. An vier Tagen die Woche. Mehr Arbeit für mich. Aber auch mehr Geld, wobei das natürlich nicht alles ist. Trotzdem ein Bonbon.


Die erste Woche war anstrengend und aufregend. Und hat unheimlich Spaß gemacht, denn ich muss nun nicht mehr ausbügeln was der Herr Professor verbockt hat. Dieses ganze Wirrwarr hat mich mit meinen Schülern unheimlich verbunden, was toll ist zu erleben.

Es erfordert ein bisschen mehr Organisation zuhause und mehr Mithilfe von allen. Das ist einfach so und wir werden da schon unseren Rhythmus finden. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich wieder in meinem Beruf arbeiten kann, den ich so sehr liebe.

Jetzt ist aber erstmal Wochenende. Macht es euch fein!

Liebste Grüße, Sanna