Sonntag, 14. April 2013

Deutsch?!

Endlich Sonnenschein. Auf der Gemeinschaftswiese hinter unseren Häusern wurde die Fußballsaison eröffnet. Man hört's.

"Ey Olli, lass Fußball! Luke, willse mit?"

Alles klar. Jugendsprache lässt grüßen. Und dann kommt noch Ruhrpott-Dialekt oben drauf. Mehr geht nicht. Und schlimmer auch nicht.

In diesem Sinne ... lass sonnen!

Samstag, 13. April 2013

Der Weg nach vorn

Neulich beim Telefongespräch mit einer lieben Freundin. Lange nicht gehört und länger gequatscht.

Sie: Und, wie läuft's in der Schule beim LauseJungen?
Ich: Äh, ich glaube gut. Ich krieg da nicht so viel mit.
Sie: Hä, wieso?
Ich: Naja, ich bin oft so damit beschäftigt den Tag irgendwie zu überleben, dass ich dafür keinen Kopf habe. Der LauseMann kümmert sich.
Sie: fragendes Schweigen
Ich: Das gleiche im Supermarkt. Ich gehe da alleine einkaufen, aber manchmal stehe ich vorm Regal und finde mich kaum zurecht. Totale Überforderung.
Sie: Ach, du Kacke.

Yep. Schulsachen, Supermarkt, Reifenwechsel. Alles Dinge, die man einfach so im Vorbeigehen erledigt. Und dann erkrankt man. Und nichts geht mehr. Und immer denkt man: Aber das konnte ich doch mal!

Man darf nicht mit vorher vergleichen. Sondern ab dem Zeitpunkt der Erkrankung. Ich konnte nichts. Wörtlich. Nichts! Gerade mal dafür sorgen, dass ich geduscht und angezogen war.

Und jetzt: Ich fahre Auto. Ich gehe einkaufen. Ich bleibe mal ein Stündchen alleine mit den Kindern. Ich besorge Geschenke für Kindergeburtstage.  Ich plane und koche Mahlzeiten. Ich freue mich, wenn die Sonne scheint. Ich lache über einen lustigen Film. Ich kaufe rosafarbene Servietten bei Ikea. IKEA!!

Unglaublich viel ist passiert. Man darf sich nicht mir früher vergleichen. Ich werde immer Dinge finden, die nicht so sind wie früher. Der Blick sollte nach vorne gehen. Geht er auch. Immer öfter.

Liebste Grüße.

Sonntag, 7. April 2013

Lesenswert: Stadtlust


Beim Zeitschriftenhändler bin ich doch neulich über ein neues Magazin gestolpert: Stadtlust.


Ja, ganz schön platt der Titel. Der Inhalt ist aber umso schöner. Schön fotografiert, inhaltlich bleibt es leider ein bisschen oberflächlich. Macht aber nix, wenn es darum geht sich den Nachmittag ein bisschen zu versüßen. Wer mehr Text wünscht, ist hier an der falschen Adresse. Wer ein bisschen schmökern möchte, und dabei den Latte Macchiato rührt, der hat genau das richtige in der Hand: Ein Magazin mit Tipps und Trends. Alle zwei Monate zum unschlagbaren Preis von 3,80 Euro. Mir gefällt's.

Mittwoch, 3. April 2013

Montag, 1. April 2013

Ganz normal

Dass der LauseEngel nicht mehr "ganz normal" ist (hihi) hat ja wohl jeder mitbekommen. So sieht dann auch ein 'normaler' Tag im Hause Lausefamilie aus.

4.45 Uhr Das LauseBaby schreit. Warum, keine Ahnung. Ich ziehe auf die Couch um. Babygeschrei ist Gift für meine Nerven. Der LauseMann hat das im Griff.

7.45 Uhr Ich mache die Augen auf. Es herrscht Stille. Die Sonne scheint. Ein kurzer Blick in meine Seele. Wie geht's heute? Heute geht's gut. Aber, was wenn nicht mehr??? Wenn's gleich schlechter geht? Oder morgen? Oder noch Monate auf und ab? Angst vor der Angst. Scheiße sowas. Aber (noch) täglicher Begleiter.

7.50 Uhr Der LauseJunge springt aus dem Hochbett. Rrrrrums! Geht zum Klo. Tapert ins Wohnzimmer. Fernsehen? Von mir aus...

9.30 Uhr Fernseher aus. Duschen. LauseMann und LauseBaby öffnen langsam die Augen. Anziehen. Frühstück machen.

10.30 Uhr Frühstücken. Tagesplanung.

11.00 Uhr Bügelwäsche. Zwei Körbe.

Jetzt Blogs absurfen. Selber bloggen. Hoffen, dass der Tag gut bleibt. Hoffen, dass der morgige Tag gut wird. Und der danach.

Gleich LauseFamilie einpacken. Nach Dortmund fahren und die Stadiontour mitmachen. Schätzungsweise Geld im Fanshop ausgeben. Versuchen, zu entspannen und einen schönen Tag mit der LauseFamilie zu verbringen.

Morgen Tagesklinik.